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Christian-Lell-Stiftung hilft kleinem Lijam in ein neues Zuhause.

In großer Sorge um die Gesundheit ihres Sohnes wendeten sich die Eltern des kleinen Lijam (zweieinhalb Jahre alt), der unter Muskoviszidose leidet, Ende Dezember an die Christian-Lell-Stiftung. Familie Fröschke/Frenzen lebte in einer von Schimmel befallenen Wohnung. Obwohl sie den Vermieter mehrfach konfrontierten und ihn eindringlich baten, etwas gegen den gefährlichen Zustand zu tun, wurden sie nicht erhört.
Für einen Umzug fehlten die finanziellen Mittel, die Situation war bedrückend. Bei der Christian-Lell-Stiftung trafen sie dann endlich auf offene Ohren und helfende Hände. Durch die erteilten Subventionen und das tatkräftige Zutun der Mitarbeiter fand man ein geeignetes neues Zuhause, in dem Lijam wieder saubere Luft atmen kann.

Die Familie zeigte sich überglücklich und dankte Christian Lell, allen Spendern sowie allen Mitarbeitern der Stiftung von Herzen für die geleistete Hilfe. Nun können die Eltern zuversichtlich in die Zukunft blicken und die Zeit mit ihrem Sohn in vollen Zügen genießen. Ein Ergebnis, das bei allen Beteiligten große Freude hervorruft.

26.01.2012

Liebe Freunde, Unterstützer und Förderer der Christian Lell - Stiftung,

für die Aktion "CL - Stiftung for Muko" brauchen wir, die Christian Lell - Stiftung, wieder eure volle Unterstützung, damit wir auch weiterhin gemeinsam Betroffenen unter die Arme greifen und ihnen das Leben etwas leichter machen können. Denn nur mithilfe eurer Spenden ist das alles möglich!

Als besonderes Dankeschön verschenkt die Christian Lell - Stiftung unter allen Unterstützern und Förderern, die sich als besonders großzügig erweisen und 50 Euro oder mehr spenden, 2 Eintrittskarten für das kommende DFB-Pokal-Spiel zwischen Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach am 8. Februar 2012 im Berliner Olympiastadion.

Vergesst bitte nicht, im Verwendungszweck der Spende eure Adresse anzugeben, damit wir euch anschließend auch ein Spendenquittung zustellen. Außerdem möchten wir euch bitten, das Stichwort "CL Stiftung for Muko" einzutragen, damit wir hinterher wissen, an welchen großzügigen Spender die beiden Tickets verschenkt werden können. Spendeneingänge bis zum 3. Februar 2012 werden bei der Schenkung berücksichtigt.

Wir freuen uns über jede Spende, egal in welcher Höhe.

Die Daten zum Spendenkonto lauten wie folgt:

Christian Lell - Stiftung für Mukoviszidose
Stadtsparkasse München
Kontonummer 1000 63 85 91
BLZ 701 500 00

IBAN: DE43 7015 0000 1000 6385 91
SWIFT: SSKM DE MM

Ich bedanke mich im Namen der Stiftung für die Unterstützung,

Christian Lell

01.07.2011

Christian Lell Stiftung sorgt für Bewegung.

Die Christian Lell Stiftung hat einen weiteren Schritt zur Unterstützung von an Mukoviszidose erkrankten Menschen unternommen: Im März dieses Jahres spendete die Stiftung dem Behandlungszentrum für Cystische Fibrose des Haunerschen Kinderspitals in München einen Stepper, der seitdem von Mukoviszidosebetroffenen rege genutzt wird.

Durch die sportliche Aktivität beim Steppen nimmt die Ausdauer zu und der Patient gerät bei körperlicher Anstrengung nicht so schnell außer Atem. Außerdem wird durch die bei der Bewegung entstehenden Vibrationen der Schleim in der Lunge gelöst und kann so besser abgehustet werden.

Darüber hinaus wirkt sich der Sport freilich auch auf die Psyche aus. Glückshormone werden freigesetzt, und das Immunsystem wird gestärkt. Allgemein wird den Patienten der Alltag etwas erleichtert, und auch der Spaß kommt nicht zu kurz!

01.07.2011

Beteiligung an der Finanzierung einer Arztstelle
im Zentrum für erwachsene Mukoviszidose-Patienten
in der Medizinischen Klinik Innnenstadt.

Durch die Krankheit seiner Schwester kam Hertha-BSC-Star Christian Lell schon früh Thema Mukoviszidose in Berührung. Er wusste von klein auf um die Schwierigkeiten und Strapazen, die dieses Krankheitsbild für die Betroffenen mit sich bringt. Aus dieser Erfahrung heraus entsprang der Wunsch, sich selbst für Betroffene einzusetzen und deren Leben zu verbessern.

Aus diesem Grund wurde im Dezember 2008 die Christian Lell - Stiftung für Mukoviszidose ins Leben getroffen. Von Anfang an arbeitete die Stiftung eng mit dem Zentrum für erwachsene Mukoviszidose-Patienten in der Medizinischen Klinik Innenstadt, das seit über 15 Jahren besteht zusammen, Dr. Rainald Fischer Leiter des Zentrums ist auch Mitglied im Kuratorium der Stiftung.

Über die Jahre ist es dem Zentrum gelungen, eine kontinuierlich wachsende Zahl von Patienten zu gewinnen (aktuell 158 Patienten), die regelmäßig alle drei Monate im Zentrum vorstellig werden. In enger Zusammenarbeit mit der Christiane-Herzog-Ambulanz des Dr. von Haunerschen Kinderspitals wurde eine Geschäftsordnung für ein Interdisziplinäres Mukoviszidose-Zentrum für 2011 festgelegt. Diese Kooperation führt zu einem weiteren Anstieg der Patientenzahlen in der Medizinischen Klinik, so daß schon für das Jahr 2014 eine Patientenzahl von 250 erwachsenen Mukoviszidose-Patienten in der Medizinischen Klinik Innenstadt erwartet werden. Für den pädiatrischen Bereich wird dies kompensiert durch die Einführung des Neugeborenen-screenings, das für 2012 bundesweit erwartet wird.

Um dieses zu erwartende Wachstum auch personell zu bewältigen, müssen in den nächsten drei Jahren eine weitere ärztliche Stelle und eine 50%-Stelle für eine Krankenschwester im ambulanten Bereich geschaffen werden. Die Christian Lell -Stiftung für Mukoviszidose freut sich sehr dem Zentrum, bei der Finanzierung mit einer ersten Spende von 9.000 Euro unterstützend zur Seite zu stehen.

26.01.2011

Ein Schritt weiter in Richtung Traumberuf.

Am 23.07.2010 bekam Martin Wagmüller aus Brunnthal, München, sein Abschlusszeugnis an der Bayerischen Landesschule für Gehörlose überreicht. Stifter Christian Lell freut sich sehr, dass er Martin Wagmüller und seine Familie auf dem Weg zu seinem Traumberuf Fertigungsmechaniker unterstützen konnte. „Es ist doch etwas Wunderbares, wenn jemand so konkrete Vorstellungen von seinem Beruf hat und dieser Wunsch dann auch noch in Erfüllung geht. Ich hoffe, dass wir damit auch anderen Betroffenen Mut machen und diese sich nicht scheuen mit uns in Kontakt zu treten “, sagt Stifter Christian Lell. Martin Wagmüller hat am 1.9.2010 seinen Ausbildungsplatz in München bei BMW angetreten und seine Erwartungen in die Ausbildung und das Unternehmen wurden bisher in vollstem Maße erfüllt. Die Christian Lell-Stiftung für Mukoviszidose ist in ständigem Kontakt mit Martin Wagmüller und wird ihn auf seinem weiteren Weg begleiten.

Die im Dezember 2008 von Fußballprofi Christian Lell gegründete Stiftung möchte an Mukoviszidose erkrankten Jugendlichen aus ganz Deutschland bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz behilflich sein. Auf diesem Gebiet besteht für die Betroffenen weiterhin akuter Handlungsbedarf und die Stiftung arbeitet ständig weiter an der Vermittlung von neuen Ausbildungsplätzen.

05.10.2010

Kein Wunsch soll unerfüllt bleiben.

Nichts liegt der Christian Lell - Stiftung mehr am Herzen, als den Menschen, die an Mukoviszidose erkrankt sind, ihr schweres Leben ein wenig erträglicher zu machen. Anfang Juni dieses Jahres verfasste Dennis aus Bremen eine E-Mail, in der er die Stiftung um einen kleinen Gefallen bat. Sein Zustand sei nicht mehr der Beste, schrieb der 21-Jährige. Die meiste Zeit verbringe er im Krankenhaus, für eine Lungentransplantation sei er bereits zu schwach und wolle auch gar nicht, dass sie durchgeführt werde. Trotzdem will der junge Mann sein Leben berechtigterweise genießen: Sein größter Wunsch ist es, mit seinem besten Freund zusammen noch einmal eine längere Tour mit dem Auto zu machen. Deshalb wendete er sich an die Christian Lell - Stiftung, die seinen Wunsch gerne erfüllen möchte, sobald Dennis aus dem Krankenhaus entlassen wird: Für drei Wochen bekommt der 21-Jährige einen Mietwagen gestellt, mit dem er mit seinem besten Freund, auf Ausflügen die Welt erkunden kann.

19.07.2010

Neue Wege gehen.

Dass Christian Lell im Hauptberuf Fußballprofi ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Der Abwehrspieler suchte auf diesem Sektor schon seit geraumer Zeit eine neue Herausforderung und unterschrieb nun einen Vertrag bei Hertha BSC Berlin. In der Hauptstadt will der 25-Jährige rasch Fuß fassen und dem Traditionsverein beim direkten Wiederaufstieg helfen. Doch auch wenn der gelernte Verteidiger seiner Heimatstadt München den Rücken kehrt und fortan in Berlin seinem Beruf nachgeht, wird dies sein Engagement für die Stiftung keineswegs in den Hintergrund rücken, sondern weiterhin einen hohen Stellenwert in seinem Leben einnehmen.

23.06.2010

Unterstützung der Hauner’schen Kinderklinik.

Ende des vergangenen Jahres trat Frau Mertens, eine Betreuerin in der CF-Ambulanz der Hauner’schen Kinderklinik in München, mit einer besonderen Bitte an die Christian Lell-Stiftung heran: Auf ihrer Station fehle es an einer multimedialen Abwechslung für die jungen Mukoviszidose-Patienten. Gerne nahm sich die Stiftung diesem Wunsch an und spendete der CF-Ambulanz nun eine Wii-Spielekonsole. Insbesondere der 18-jährige Jonas Janker, der schon seit sieben Wochen stationär behandelt wird, freut sich riesig über die besondere Konsole, für die man in Bewegung sein muss: "Cool, damit kann man Tennis spielen, Golf, Boxen, Bowlen, alles was man will", erklärte der Patient freudestrahlend.

Auch einer zweiten Bitte von Frau Mertens leistet die Christian Lell - Stiftung gerne Folge: Für zwei Patienten der CF-Ambulanz, die nun schon seit geraumer Zeit sehnsüchtig auf eine Lungentransplantation warten, wird die Stiftung ab sofort die Kosten für Sprachunterricht in Englisch und Chinesisch übernehmen. "So wollen wir beiden Patienten die Wartezeit erleichtern und neue Motivation schenken", erklärt Christian Lell. Gleichzeitig hofft der Fußballprofi so auch die Bevölkerung dazu bewegen zu können, sich einen Organspendeausweis ausstellen zu lassen.

26.05.2010

Charity Dinner.

Am 14.12.09 veranstaltete die Christian Lell – Stiftung für Mukoviszidose ein Charity Diner in Holger Strombergs „Kounge“ in München. Der Erlös des Abends ging zugunsten des Projektes „Aufnahme von Mukoviszidose in das Neugeborenenscreening“ im Freistaat Bayern.

Vor genau einem Jahr, im Dezember 2008 gründete FC Bayern Spieler Christian Lell die Christian Lell-Stiftung für Mukoviszidose und konnte an diesem Abend, zu dem er Freunde und Unterstützer eingeladen hatte, auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurückblicken. Neben dem behutsamen Aufbau der Stiftung, ist es gelungen durch gezielte Aktionen der Stiftung die Erbkrankheit Mukoviszidose wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen und über die Probleme der betroffenen Familien aufzuklären.

Aktuell bemüht sich die Stiftung um die Initiierung des Pilotprojektes „Aufnahme von Mukoviszidose in das Neugeborenenscreening“ in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit. Dieses Verfahren wird bereits seit über 25 Jahren in vielen Ländern weltweit erfolgreich angewandt. Langzeitstudien zeigen, dass die Lebensqualität und Lebenserwartung durch möglichst frühzeitige Diagnose im Vergleich zu konventionell (d.h. erst nach Auftreten der Symptome) diagnostizierten Kindern deutlich verbessert werden können.

Dank der Unterstützung von Sternekoch Holger Stromberg, erlebten die zahlreichen Gäste, unter ihnen die Schwester Marie-Therese Lell und Ihre Mutter Franziska Lell, Susi und Uli Hoeneß, Hamit Altintop, Professor Bernhard Liebl vom Bayerischen Minsterium für Umwelt und Gesundheit, Dr. Nicolas Carbonari, Prinz Maximillian von Croy und viele andere einen gelungenen Abend mit musikalischer Untermalung von Tommy Reeve und vielen Lachern mit Bayern 3 Comedian Chris Böttcher. Natürlich wurde an diesem Abend fleißig für das aktuelle Projekt gesammelt. Der Münchner Fotograf Christopher Thomas stellt der Stiftung freundlicherweise einige seiner Arbeiten aus den Zyklen „Münchner Elegien“ und „New York Sleeps“ für eine Silent Auction zur Verfügung. Insgesamt wurden an diesem Abend mehr als 40.000 Euro gespendet und somit ein voller Erfolg.

Das große Ziel der Stiftung den Erkrankten Hilfestellung z.B. bei der Vermittlung von Ausbildungsplätzen anzubieten, konnte schon im ersten Jahr realisiert werden. Im Mai 2008 kontaktierte Familie Wagmüller aus Brunnthal die Stiftung mit der Bitte um Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche für ihren 15-jährigen Sohn Martin, der gehörlos ist und an Mukoviszidose leidet. Durch gemeinsame Bemühungen, ist es gelungen Martin Wagmüller einen Ausbildungsplatz als Fertigungsmechaniker bei dem Münchner Automobilkonzern BMW zu vermitteln. Die Stiftung ist sehr stolz und freut sich, dass Martin am 1.09.2010 die Ausbildung zu seinem Traumberuf beginnen wird. Auf diesem Gebiet herrscht für die Betroffenen akuter Handlungsbedarf und die Stiftung arbeitet ständig weiter an der Vermittlung von neuen Ausbildungsplätzen.

01.03.2010

Pilotprojekt Neugeborenenscreening.

Zu den aktuellen Projekten der Stiftung zählt die Initiierung des Pilotprojektes „Aufnahme von Mukoviszidose in das Neugeborenenscreening im Freistaat Bayern“. Es handelt sich hierbei um eine bevölkerungsmedizinische Maßnahme zur Prävention. Das betrifft sowohl die vollständige und frühzeitige Erkennung als auch die qualitätsgesicherte Therapie aller Neugeborenen.

Bereits seit über 25 Jahren wird das Verfahren in vielen Ländern angewandt. In den USA ist dies in 43 von 51 Staaten der Fall. In Australien und Neuseeland werden Neugeborene seit 15 Jahren getestet. In Großbritannien wurde das Screening 2007 flächendeckend implementiert.

Langzeitstudien zeigen, dass die Lebenserwartung und Lebensqualität durch möglichst frühzeitige Diagnose im Vergleich zu konventionell (d. h. erst nach Auftreten von Symptomen) diagnostizierten Kindern deutlich verbessert werden können. Nach kontroversen Diskussionen in der Vergangenheit werden die Vorteile eines solchen Screenings heutzutage nicht mehr bestritten. Es geht nicht mehr darum, ob, sondern vielmehr wie gescreent werden soll.

Obwohl Mukoviszidose auch in Deutschland eine sehr häufige Stoffwechseler- krankung ist, wurde das Neugeborenenscreening bislang nicht als flächendeck- endes Programm zur Erkennung von Mukoviszidose eingeführt. Die durchschnitt- liche Diagnoseerstellung liegt momentan bei 12 Monaten. Ein Viertel aller Kinder wird erst nach dem 3. Lebensjahr anhand klinischer Symptome mit bereits manifestierten, irreversiblen, die Lebenserwartung verkürzenden Organschäden identifiziert und dann therapiert. Die klinische Manifestation von Mukoviszidose ist sehr variabel, sodass zwischen Symptom-Beginn und Diagnosestellung häufig mehrere Monate bis Jahre liegen können. Das ist Zeit, die bei frühzeitiger Erkennung und Therapierung bereits sinnvoll dafür genutzt werden könnte, den Kleinen das Leben zu erleichtern und ein wenig lebenswerter zu gestalten.

11.12.2009

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